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Topartikel Allgemein3. Lorbacher Handkäsfest am 01. Mai erneut ein voller Erfolg

SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl, Bürgermeister Erich Spamer und Erste Stadträtin Henrike Strauch einig gegen „rechts“

Veröffentlicht am 04.05.2017

 

StadtpolitikImmer Ärger mit dem gelben Sack

SPD setzt sich für eine Verbesserung der Entsorgung ein

In der letzten Stadtverordnetenversammlung hat die SPD einen Antrag eingebracht, der eine Lösung des Problems um den gelben Sack herbeiführen soll. „Jeder kennt den Ärger mit dem gelben Sack: Er ist zu dünn und reißt schnell, oft schon, wenn man ihn von der Rolle reißt. Ich nehme zur Stabilisierung zwei Säcke. Das kann keine Lösung sein und hilft auch nicht immer. Bei einer Abholung alle vier Wochen müssen die Säcke zwischengelagert werden. Viele haben nur draußen eine Möglichkeit dafür. Dann läuft man Gefahr, dass die Säcke von Katzen, Waschbären oder Iltissen aufgerissen werden“, erklärt Heidi Schlösser, Fraktionsvorsitzende, den Hintergrund des Antrags. „Im Januar wurden beim Sturmtief Axel vielerorts in Büdingen die zur Abholung bereit liegenden gelben Säcke über die Straßen gefegt, teils zerrissen und der Müll in der Landschaft verteilt.“ Die SPD sieht als Lösung oder zumindest Minderung des Problems, das Angebot einer gelben Tonne. Da nicht jeder die räumliche Möglichkeit hat, eine weitere Tonne aufzustellen, solle die Anschaffung auf freiwilliger Basis erfolgen. Sowohl Tonne als auch Sack oder sogar in Kombination sollen gleichzeitig zur Abholung bereitgestellt werden können. Noch vor der Sitzung gab die Verwaltung eine Erklärung heraus: “Die Möglichkeit zur Einführung einer gelben Tonne auf freiwilliger Basis (neben den gelben Säcken) ist nicht möglich. Ein Mischsystem aus Säcken und Tonnen wird sowohl vom Entsorger, als auch seitens des Wetteraukreises abgelehnt. Dies bedeutet, dass die Entsorgung entweder über Säcke oder entsprechend über Tonnen durchgeführt werden muss. Eine Umstellung auf Tonnen wäre dabei nur möglich, wenn sich alle Gemeinden des Wetteraukreises für die Einführung der Gelben Tonne entscheiden würden. Dies müsste dann mit dem Entsorger abgestimmt werden.“ „Wir müssen uns doch nicht mit einer Gegebenheit abfinden, die keine gute Lösung für die Bürger ist“, mahnt Heidi Schlösser die Passivität der anderen Fraktionen, die sich mit der Erklärung der Verwaltung zufrieden geben wollten. „Im Fachausschuss kann sachlich beraten werden, ob es eine bessere Lösung für die Entsorgung des Grünen Punkt Mülls gibt und wie wir vorgehen müssten, um eine Änderung herbeizuführen“, so schlägt die Fraktionsvorsitzende die Überweisung in den Ausschuss vor. Gespräche mit anderen Wetterauer Verwaltungen ergaben auch dort eine Unzufriedenheit mit dem Istzustand. „Es muss doch möglich sein, dass  sich die Verwaltungsspitze in der regelmäßig stattfindenden Bürgermeisterdienstbesprechung des Wetteraukreises einmal über die Müllentsorgung austauscht. Das wäre ja schon ein Anfang“ schlägt Manfred Scheid-Varisco, Fraktionsvorsitzender vor, „Natürlich haben wir vor der Einbringung unseres Antrages recherchiert und es gibt Kreise oder Städte, die sowohl Säcke als auch Tonnen im Mischsystem entsorgen“. Die SPD Fraktionsdoppelspitze setzt auf konstruktive Gespräche zwischen den Verwaltungsspitzen im Wetteraukreis: „Vielleicht gibt es kurzfristig keine Lösung für die Anschaffung einer gelben Tonne, aber bei der nächsten Vertragsvergabe könnte ein Mischsystem Vertragsgrundlage sein. Wir als Kommune sollten unsere Erwartungen der Kreisspitze mitteilen.“ In diesem Sinne beabsichtigt die SPD, die Thematik über ihren Kreistagsabgeordneten, Manfred Scheid-Varisko, auf Kreisebene diskutieren zu lassen. Unabhängig von der Einführung der gelben Tonne, fordert die SPD den Magistrat auf, eine deutliche Qualitätssteigerung bei den gelben Säcken zu veranlassen: „Damit können wir dem Bürger kurzfristig eine kleine Verbesserung der derzeit unbefriedigenden Situation verschaffen.“

Heidi Schlösser

6.2.17

Veröffentlicht am 09.02.2017

 

FraktionRede des SPD Stadtverordneten Horst Richter zum Haushalt 2017 in der Stadtverordnetensitzung am 27.01.2017

Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine Damen und Herren,

in nur acht Sitzungen hat der Finanzausschuss den vorliegenden Haushalt 2017 beraten und für Sie die heute vorliegende Beschluss-empfehlung bis auf ganz wenige Ausnahmen, einstimmig beschlossen.

Dass wir unsere Haushaltsberatungen relativ zügig voran gebracht haben, lag im Wesentlichen an der sehr guten Vorarbeit und Unterstützung durch die Finanzabteilung.

Alle Fragen wurden dem Finanzausschuss zügig und umfassend beantwortet.

Es lag aber auch an der bisweilen sehr sachbezogenen und zügig geführten Diskussion im Ausschuss.

Ich erinnere noch einmal daran, der Haushaltsplanentwurf  wies im Ergebnishaushalt erstmalig seit vielen Jahren mal wieder einen Überschuss von 46.502 Euro auf.

Im Entwurf lag die Nettokreditaufnahme für Investitionen  und Investitionsfördermaßnahmen  bei 650.000 €, was bei weitem nicht ausreichte, um die Anträge der Ortsbeiräte, die leider erst sehr spät in die Haushaltsberatungen einbezogen wurden,  umfassend zu berücksichtigen.

Der Finanzausschuss fordert die Verwaltung noch einmal mit Nachdruck auf, die Anträge der Ortsbeiräte zum Haushalt bereits bei der Aufstellung des Planentwurfs und vor der Beratung im Magistrat zu berücksichtigen.

Ein entsprechender Begleitbeschluss ist erneut Bestandteil des diesjährigen Haushalts.

Wie vielen anderen Gemeinden  schiebt die die Stadt Büdingen Jahr für Jahr einen immer größer werdenden Berg notwendiger Investitionen in Höhe von mehreren Millionen vor sich her. Beispielhaft erwähnt seien hier nur der Straßenbau, die Sanierung der Brücken, der Maschinenpark des Bauhofs, dringend notwendige energetische Sanierungen, die Sanierung der Stadtmauer um nur einiges zu nennen.

So war es auch bei den diesjährigen Haushaltsberatungen. Um kleinste Investitionen z.B. eine Buswartehalle im Stadtteil X in Höhe von 10.000 € oder im Stadtteil Y eine Dachsanierung eines Sportheims mit 6.000 € zu bezuschussen, wurden Straßensanierungen in die Nächsten Jahre, Mittel für dringen notwendige Brückensanierungen drastisch zusammengestrichen.

Das nun der Ihnen zur Beschlussfassung vorliegende Haushalt dennoch nur eine Nettoneuverschuldung von 730.000 € für Investitionen und Investitionsfördermaßnahmen vorsieht, dass in der Ihnen vorliegenden Beschlussvorlage im Ergebnisshaushalt  2017 mit einem Überschuss in Höhe von 448.571€ zu rechnen ist, ist auch wenn es noch so schön wäre,  nicht in erster Linie das Verdienst der guten Arbeit des Finanzausschusses.

Die anhaltende gute Konjunktur, die Erhöhung der Schlüsselzu-weisung, die uns auch durch die gestiegene Einwohnerzahl  in der Erstaufnahmeeinrichtung zu Gute kommt und die Senkung der Kreisumlage um 450.000 € haben hierzu ihren Beitrag geleistet.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die finanzielle Unterstützung der Gemeinden mit Erstaufnahmeeinrichtungen mit einem Gesamtbetrag von 25 Millionen Euro, von denen auch unsere Gemeinde profitiert.

Besonders erfreulich ist, dass unsere Gemeinde durch das längst überfällige kommunale Investitionsprogramm vom Bund und vom Land mit eine Zuweisung für dringende Investitionen in Höhe von 2.267.972 Euro rechnen kann. Der Eigenanteil in Höhe von 280.000 € den die Stadt zu tragen hat, ist hier gut investiert. Ein großer Teil des Investitionsstaus kann damit endlich beseitigt werden.

Dabei will ich es mir nicht verkneifen und darauf verweisen, dass es im wesentlichen die Sozialdemokraten in der Bunde-regierung waren, die dieses kommunalpolitische Förder-programm auf den Weg gebracht haben. Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern, wo unsere Forderung  nach Investitionsprogrammen als unrealistische verteufelt wurde.

Und schließlich konnten wir in den Beratungen des Finanz-ausschusses auch Investitionsmittel für die Stadtteile frei-machen, indem wir vorschlagen, die Mittel für die Sanierung unserer Stadtmauer durch eine Verpflichtungsermächtigung auf mehrere Jahre zu strecken, was uns durch den Bundeszuschuss in Höhe von 150.000 € etwas leichter viel.

Abschließend lassen sie mich noch einige Worte zum Stellenplan sagen.

Wenn langläufig, manchmal auch in diesem Hause behauptet wird, wir investieren nicht in die Zukunft unserer Kinder, dann möchte ich mich mit dieser Mär einmal auseinandersetzen.

Wenn wir heute diesem Haushalt zustimmen, dann geben wir unsere Zustimmung auch für die Schaffung von 15,22 neuen Stellen im Stellenplan. Davon allein 13,7 neue Stellen für die Hortkinder -, Kindergarten- und U3 Betreuung. Das führt zu einem Anstieg der geplanten Personalkosten um ca. 570.000 €.

Für die Einen nur ein Kostenfaktor.

Für uns sehr gut investiertes Geld in die Zukunft unserer Kinder, ihrer Eltern und für Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft.

Bedauerlich bleibt nach wie vor, dass sich Bund und Länder an dieser Zukunftsaufgabe finanziell nur unzureichend beteiligen.

Die FDP und wir haben uns auch für eine zusätzliche Stelle in der Bücherei stark gemacht. Weil auch das Arbeit an der Zukunft unserer Kinder und schließlich auch unseres Gemeinwesens ist.

Der Finanzausschuss hat diesen Antrag mehrheitlich unterstützt. Ich hatte den Eindruck, dass der Bürgermeister darüber nicht sehr erfreut  war.

Auch hierüber werden Sie entscheiden, wenn Sie gleich in der Abstimmung dem Haushalt  2017 zustimmen.

Meine Fraktion bedankt sich bei den Ortsbeiräten für die kollegiale Diskussion ihrer Anträge aus den Stadtteilen. Ihre Anträge waren sehr wohl von der Erkenntnis getragen, dass die Stadt Büdingen in den nächsten Jahren auch und gerade bei den Investitionen sparen muss.

Meinen Dank richte ich auch an den Vorsitzenden des Finanzausschusses, der es immer wieder geschafft hat, unsere manchmal etwas ausufernden Diskussionen zusammenzufassen.

Die SPD Fraktion bedankt sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern der Finanzabteilung , die mit hoher Fachkompetenz und dem notwendigen Überblick  unsere Arbeit im Finanzausschuss enorm erleichtert und unterstützt hat.

Wir können stolz sein auf solche Mitarbeiter in unserer Verwaltung.

Die SPD Fraktion stimmt der vorgelegten Beschluss-empfehlung des Finanzaus-schusses für den Haushalt 2017 ohne Vorbehalt zu.

Veröffentlicht am 01.02.2017

 

StadtpolitikErste Stadträtin zieht 100-Tage-Bilanz Pizzeria Roma voll besetzt / „Henrike Strauch tut Büdingen gut“

v. l. Jürgen Stürtz, Jürgen Rollmann, Henrike Strauch, Sonja Mücke, Alexander Thron

In der voll besetzten Pizzeria Roma in Lorbach hat Büdingens neue Erste Stadträtin Henrike Strauch ihre 100-Tage-Bilanz präsentiert. „Wir leben im ländlichen Raum. Das ist unsere Heimat, die wir lieben. Es macht mir unheimlich viel Spaß, mich dafür einzusetzen“, sagte Strauch, die eine Vielzahl von Themen behandelte und im Anschluss an ihren Vortrag lebhaft mit den Besuchern (darunter u.a. die SPD-Stadtverordneten Sieglinde Huxhorn-Engler und Matthias Kaiser, die ehemaligen Stadtverordneten Lutz Höritzsch, Gerhard Kemink, Dieter Egner und Bernd Leitner, Lorbachs Ortsvorsteher Matthias Wiegand, Siegfried Wanowksi, Vorsitzender des Verschwisterungsvereins, Jürgen Kühnl, ehemaliger Amtsleiter JKS, Waldemar Steinbring, Ortsvorsteher Diebach a.H.) diskutierte.

Am Anfang ihrer am 1. August angetretenen Amtszeit habe sie erst einmal herausfinden müssen, wer für was im Rathaus verantwortlich ist, zumal sie ihr Dezernat JKS (Jugend, Kultur, Soziales) zu Beginn ohne Amtsleiter übernahm. „Das war für mich die größte Umstellung zu meiner vorherigen Tätigkeit als Hauptamtsleiterin in Glauberg. Ich kam aus einer kleinen Verwaltung, da haben wenige alles gemacht.“

Neben ihrem Dezernat ist sie für das Hauptamt (Gemeindeorgane, Außenstellenleiter, Ortsbeiräte) und den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft zuständig. Sie sei glücklich, dass die ,Familienstadt mit Zukunft“ weiter geführt werden könne. Der neu Lorbacher Kindergarten werde im Mai eröffnet und sei jetzt schon ausgebucht: „Wir versuchen, uns in allen Stadtteilen familienfreundlich aufzustellen.“ Auch viele Projekte zur Integration von Flüchtlingen werden von ihr im JKS betreut. Sie habe großen Respekt vor der Arbeit der Büdinger Ehrenamtsagentur und möchte Ansprechpartner für die Vereine und Kulturschaffenden sein. Mit dem Verschwisterungsverein war sie jüngst in Loudeac. „Es ist wichtig, gerade in heutiger Zeit den Austausch über Grenzen hinweg zu pflegen.“

Dazu gehört für sie auch die Gründung des Vereins „Demokratie leben“, dessen Vorsitzende sie ist: „Wir haben in Büdingen keinen Platz für rechte Gesinnung. Wir sind herzlich, wir gehen wertschätzend miteinander um.“
Elektromobilität, Stadtenwicklung, Dorfentwicklung, finanzierbare Baugebiete, Wirtschaftsförderung und die interkommunale Zusammenarbeit waren weitere Themenbereiche, die Henrike Strauch streifte und dafür in einigen Wortbeiträgen viel Lob ausgesprochen bekam.

Jürgen Rollmann, erster Vorsitzender der Lorbacher SPD: „Henrike Strauch tut Büdingen gut! Ihr Engagement und herzerfrischende Art sind wohltuend und schon jetzt ein Gewinn für die hiesige Kommunalpolitik.

Veröffentlicht am 01.02.2017

 

FraktionStellungnahme der SPD zur Erhaltung des 50er Jahre Museums in Büdingen

Die SPD Fraktion drückt ihre Haltung zur Sicherstellung der Erhaltung des 50er Jahre Museums mit Heidi Brühls Songtext aus dem Jahre 1959 aus:

"Wir wollen niemals auseinandergeh'n,
wir wollen immer zueinandersteh'n.
Mag auf der grossen Welt auch noch soviel gescheh'n,
wir wollen niemals auseinandergeh'n."

 

Seit 1999 ist das 50er Jahre Museum ein Teil Büdingens. Die SPD-Fraktion erinnert sich gut, als damals nicht die "Zwei kleinen Italiener" nach Conny Froebess sondern die zwei bemerkenswerten Arbeiter die Stadt bei ihrem Vorhaben um Hilfe  baten.

Anfangs wurden sie häufig belächelt nach dem Motto: So'n Kram hab ich auch noch Zuhause. Dabei handelt es sich nach Meinung der SPD wie Bill Ramsay besingt um wertvolle "Souvenirs, Souvenirs" aus einer Zeit, die vor 30 Jahren, als das Ehepaar Arbeiter zu sammeln begann, erst 30 Jahre her war. Heute sind es nunmehr 60 Jahre. Jetzt ist es Geschichte. "So schön, schön war die Zeit." Und "Ausgerechnet Bananen"-kisten waren in politischen Diskusionen wieder und wieder der Aufreger, weil das Ehepaar Arbeiter die Ausstellungsstücke in Bananenkisten verpackt, die damals in verschiedenen städtischen Liegenschaften lagerten.

Die Anerkennung der Pionierarbeit zur Erhaltung der Kultur der Nachkriegsjahre erhielten die Arbeiters und der 50er Jahre Museums Verein nicht zuletzt durch das Interesse von außen – das Interesse der vielen Besucher und der vielen – auch prominenten - Unterstützer sowie der bundesweiten Medien. Heute ein touristisches Highlight, das nicht mehr weg zu denken ist. Besucher gehen mit der Erinnerung "Das hab ich" – nicht "in Paris" – aber in Büdingen "gelernt "nach Hause.

Endgültig breite kommunalpolitische Anerkennung fand das Museumsprojekt 2009, als das Stadtparlament einstimmig die Erweiterung des Museums im Rahmen der Altstadtsanierung  beschloss. Diese ermöglichte den Aufbau des Veranstaltungsraums inklusive einer Milchbar. - Ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaftswunderzeit, wie Bibi Johns besingt:

"Jeden Morgen sitz ich um halb neun in der Bürgermeisterei.

Und ich führe dort tagaus, tagein still und fleissig die Kartei.

Aber nachts in der Bar, aber nachts in der Bar fängt für mich das wahre Leben an.

Aber nachts in der Bar, aber nachts in der Bar rette sich vor mir wer kann."

 

Ja: "Der schönste Platz ist immer an der Theke…."

 

Die SPD Fraktion will das Museum erhalten und stimmt einem Grundsatzbeschluss zu. Wie? - Das müssen laut SPD "Die Zuckerpuppe von der Bauchtanzgruppe", "Der Mann am Klavier", "Der lachende Vagabund", "Lilly Marleen", "Köhlerlisl" und "die Capri Fischer" im Ausschuss beraten. Ein tragfähiges Fortführungskonzept sowie dessen Finanzierung muss gemeinsam mit dem Trägerverein erarbeitet werden.

Wir hoffen der Beitrag hat ein wenig unterhalten. "Schau nicht auf die Uhr…" Nicht ganz so ernst nehmen, ernst ist es der SPD jedoch  mit der Erhaltung des Museums.

 

Vielen Dank!

Ihre "Heidemarie"

 

27.01.17

Heidi Schlösser

Veröffentlicht am 01.02.2017

 

FraktionStadtparlament hebelt Gleichbehandlungsgesetz aus

Eine breite Unterstützung wurde dem Kinder- und Jugendbeirat (KJB) bei der Konstituierung im Juli zugesichert. Der neu gewählte Beirat ging dadurch gestärkt und motiviert an die Arbeit. Dieses Vertrauen wurde allerdings in der jüngsten Stadtverordneten-versammlung erheblich gestört. Das Parlament beschloss nämlich, gegen die Stimmen der SPD die Zahl der Sitzungen des Kinder- und Jugendbeirat auf 6 Sitzungen zu begrenzen.

Ein Änderungsantrag der Sozialdemokraten sah vor, den KJB mit dem Ausländerbeirat und den Ortsbeiräten gleichzustellen, nämlich die Geschäftsordnung dahingehend zu ändern, dass der KJB auch bis zu 10 Sitzungen im Jahr abhalten darf.

Im Februar diesen Jahres verabschiedete die Stadtverordnetenversammlung die Geschäftsordnung für den Kinder- und Jugendbeirat. Damit hat das Parlament diesem Gremium eine besondere Bedeutung beigemessen. Es wurde ausdrücklich als „aktives Organ der Stadt Büdingen“ definiert und weist die städtischen Gremien an, die Meinungen, Anregungen und Ideen der Kinder und Jugendlichen bei der politischen Willensbildung mit einfließen zu lassen. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit eröffnet, in der Stadtverordnetenversammlung und den Ausschüssen zu Planungen und Vorhaben der Stadt Stellung zu beziehen und eigene Vorschläge einzubringen.

Alleine schon mit dieser Aufgabenzuweisung sollte es selbstverständlich sein, dass der Kinder- und Jugendbeirat dieser Stadt den anderen Beiräten gleichgestellt wird. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Ortsbeiräte und Ausländerbeirat nach der Entschädigungssatzung zehn Sitzungen für ihre politische Arbeit haben sollen, der Kinder- und Jugendbeirat aber nur sechs“, begründet die Stadtverordnete und Ausschussvorsitzende für Jugend, Kultur, Soziales Sieglinde Huxhorn-Engler. „Politisch ist die Gleichstellung ein wichtiges Signal, dass dieses Parlament den Kinder- und Jugendbeirat nicht als „Spielwiese“ betrachtet, sondern ihn tatsächlich ernst mit und als Partner im Willensbildungsprozess der Stadt akzeptiert – entsprechend seiner Geschäftsordnung!“

Aber auch aus rechtlicher Sicht hält die SPD die Entscheidung der Stadtverordneten für fatal. „Nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes muss für eine Ungleichbehandlung ein „Grund von solcher Art und von solchem Gewicht“ vorhanden sein, „dass er die Ungleichbehandlung rechtfertigen kann“. Ein solcher liegt hier nicht vor. Außerdem: im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), auch Antidiskriminierungsgesetz genannt, wird Alter ausdrücklich als ein nicht zulässiger Diskriminierungsgrund genannt“, kommentiert Huxhorn-Engler die rechtliche Würdigung der Sozialdemokraten.

Sachliche Gründe für eine unterschiedliche Behandlung sind für die SPD nicht erkennbar. Deshalb ist eine Angleichung zwingend notwendig um dem Gleichbehandlungsgrundsatz in Artikel drei des Grundgesetzes gerecht zu werden.

Stadtverordneter Rolf Kleta kritisiert, dass der KJB in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gar nicht gehört wurde und dem Beirat die Entschädigungssatzung einfach „vorgesetzt“ wurde. „Die jungen Menschen im JKB sind die Zukunft unserer Demokratie. Wir vergeben uns nicht, wenn wir den Jugendlichen die gleichen Rechte wie anderen Gremien zugestehen“.

Die SPD-Fraktion gibt zu bedenken, dass die Jugendlichen im KJB, die Politiker von morgen sind. Welches Vorbild gibt ihnen das Stadtparlament, mit einer solchen Entscheidung? Wie will man auf dieser Basis den Argumenten, „die machen ja doch, was sie wollen“ und „meine Stimme zählt ja nicht“, entgegentreten?

Die Fraktion hofft, dass nicht zuletzt auf Grund der eingetretenen Diskussion die Mehrheit der Stadtverordneten doch noch zu einer anderen, positiven Entscheidung gelangen.

Veröffentlicht am 15.10.2016

 

FraktionSPD Fraktion vor Ort: Freibad Büdingen

Zu einem Informationsaustausch trafen sich Mitglieder der SPD Fraktion mit der zukünftigen hauptamtlichen 1. Stadträtin Henrike Strauch und dem Bademeister Stefan Schlegel im Büdinger Freibad. Der Gesamteindruck des Freibades ist positiv. Die Anlage ist sehr gepflegt, die Mitarbeiter üben ihre Tätigkeit mit hohem Engagement aus. Allerdings sind am Gebäude der Umkleidekabinen immer noch Baumängel zu erkennen. Über Fragen zum Energieverbrauch, den Eintrittspreisen, Rauchen in der Anlage, Arbeitszeiten der Mitarbeiter oder die Besucherzahlen wurde gesprochen. Bis zu 3000 Menschen besuchen das Bad an heißen Tagen. Das Miteinander gestaltet sich laut Bademeister sehr positiv. Bedauerlich findet es die SPD Fraktion, dass Schulen kaum Schwimmunterricht im Freibad durchführen. Die SPD Fraktion konnte aus diesem Ortstermin wichtige Impulse und Anregungen mitnehmen und wird diese in den Gremien beraten.

Veröffentlicht am 20.09.2016

 

FraktionWahl des 1.Stadtrates am 19.02.16

19.02.16:
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Diesen wünscht Dir die SPD nach dem gestrigen klaren Votum.
Wir freuen uns schon heute auf die gute Zusammenarbeit mit Dir im Amt der 1.Stadträtin. Wir wissen dass Du die anstehenden Aufgaben sehr gut zum Wohle unserer Stadt bewältigen wirst. Ein kleiner Wermutstropfen ist lediglich der wieder ins Amt eingeführte Bürgermeister. Hier hoffen wir doch dass er eine dem Wissen und der Erfahrung gerechte Verteilung der einzelnen Dezernate vornehmen wird.

17.02.16: 
Am Freitag wird der/die Nachfolger/in für den Stadtrat Manfred Hix gewählt welchernach vielen Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Dafür wird ihm die SPD in einer separaten Veranstaltung nochmals danken.

Die SPD Fraktion wird Frau Henrike Strauch ihr Votum geben. 
Sie kommt aus Ortenberg-Effolderbach und ist derzeit als Hauptamtsleiterin der Gemeinde Glauburg tätig. Durch ihre Tätigkeit und durch ihre verschiedenen erworbenen Qualifikationen im Verwaltungsumfeld stellt sie sich daher für uns als beste Nachfolgerin für Manfed Hix dar. Sie wird anknüpfen an die qualifizierte, ruhige und sachliche  Arbeit von Hix.

Veröffentlicht am 17.02.2016

 

KommunalpolitikPlakat der SPD Kandidaten zur Kommunalwahl

Mehr dazu auch unter  >>>>

Veröffentlicht am 22.01.2016

 

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