Sozial. Zukunftsfest. Verlässlich. Wir gestalten Büdingen mit klaren Zielen für starke Bildung, sichere Lebensbedingungen, bezahlbaren Wohnraum, nachhaltige Stadtentwicklung und eine lebendige Gemeinschaft.
Erfahren Sie, wie wir Verantwortung übernehmen und unsere Stadt gemeinsam modern und gerecht weiterentwickeln wollen.
Verlässliche Kitas, starke Jugendarbeit und echte Unterstützung für Familien – wir investieren in die Zukunft unserer Stadt.
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Bezahlbarer Wohnraum, starke Vereine und klare Haltung gegen Ausgrenzung – für ein sicheres und solidarisches Büdingen.
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Klimaschutz, nachhaltige Energie und starke Wirtschaft – wir entwickeln unsere Stadt verantwortungsvoll weiter.
Mehr erfahren →Lernen Sie unsere Kandidatinnen und Kandidaten kennen und erfahren Sie, wofür sie stehen.
Jetzt entdecken →Erfahren Sie mehr über den Vorstand der SPD Büdingen und unsere politische Arbeit vor Ort.
Mehr erfahren →Ihre Nachbarn stellen sich zur Wahl
Politik wird von Menschen gestaltet. Von Menschen, die von ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gewählt werden. Sie treffen Entscheidungen für ihren Ortsteil und für die gesamte Stadt. Kommunalpolitik ist ein sehr wichtiger Bereich der Daseinsfürsorge, da die Entscheidungen direkt erfahrbar und spürbar sind.
Demokratie funktioniert aber nur, wenn sich Mitbürgerinnen und Mitbürgerinnen zur Wahl stellen, um ihren Ortsteil und die Stadt mitzugestalten. Seit 1893 wirken Frauen und Männer aus der SPD an der Gestaltung dieser Stadt mit. Es sind Menschen aus ihrer unmittelbaren Umgebung, es sind ihre Nachbarn. Sie arbeiten in Vereinen und Gruppen mit, die sich für Soziales, für Kulturelles, für Arbeit und für Unternehmen und den Naturschutz einsetzen.
Diese Mitbürgerinnen und Mitbürger aus ihrer Nachbarschaft stellen sich am Sonntag, 15. März 2026 als Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, da sie an zukünftigen Gestaltung der Stadt und ihrer Stadtteile aktiv mitwirken wollen, um die anstehenden vielfältigen Aufgaben und Problem zu lösen.
Mit den Stimmen von CDU, FWG, FDP, Pro Vernunft und Bündnis 90/Die Grünen haben
sich die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschuss in ihrer jüngsten Sitzung gegen den
Erhalt der 6 Sozialwohnungen in Düdelsheim entschieden. Damit geht der Kahlschlag
beim Vernichten von sozialem Wohnraum weiter. Laut einer Erhebung des
Wetteraukreises sind in Büdingen von einst 176 „Sozialwohnungen“ nur noch 62
Wohnungen übrig (Stand November 2022).
Seit fünf Jahren debattiert die Büdinger Stadtverordnetenversammlung über die Zukunft
der leerstehenden städtischen Immobilie in der Schulstraße 30 in Düdelsheim. In der
Immobilie waren sechs Sozialwohnungen angesiedelt. Aufgrund des schlechten
baulichen Zustands des Hauses bot man den Bewohnern „übergangsweise“ andere
städtische Wohnungen an, worauf sie auszogen. Das Parlament beschloss seinerzeit,
die Immobilie nicht zu verkaufen und weiterhin dort Sozialwohnungen zu ermöglichen.
Dieser Beschluss wurde allerdings nicht mehr weiterverfolgt. Es folgten viele neue
Beschlüsse, die aber alle den Eindruck erweckten, die Stadt Büdingen ihrer
Verantwortung zu entlasten.
Nun liegen für die kommende Stadtverordnetenversammlung zwei Kaufangebote aus
Düdelsheim vor. Die Beschlussvorlage sieht vor, dass diese beiden Angebote geprüft
und darüber entschieden werden soll.
Im ersten Beschlussvorschlag (Variante 1) steht der Verkauf des Grundstücks
Schulstraße 30 zum Gesamtpreis von 100.000 Euro im Raum. Begründet wird dies
damit, dass das Grundstück seit Jahren ungenutzt sei und der bauliche Zustand des
Gebäudes stark sanierungsbedürftig. Im Kaufvertrag ist zudem der Abriss des
bestehenden Gebäudes verpflichtend festgelegt. Die möglichen Auswirkungen wären,
dass die Stadt Eigentum verliert, dafür aber kurzfristig Einnahmen erhält.
Der zweite Beschlussvorschlag (Variante 2) sieht einen Erbpachtvertrag für sozial
geförderten Wohnraum vor. Begründet wird dies damit, dass das Grundstück in
kommunaler Hand bleibt und über eine Erbpacht dauerhaft sozial geförderter
Wohnraum entstehen kann. Ein langfristiger Erbpachtvertrag würde klare
Rahmenbedingungen für den sozialen Wohnungsbau schaffen. Die möglichen
Auswirkungen schließen ein, dass der soziale Wohnraum erhalten bleibt und die Stadt
Eigentum behält.
Der Ortsbeirat Düdelsheim wurde im November 2025 um eine Stellungnahme gebeten.
In einer ordentlichen Ortsbeiratssitzung wurde dieses Thema allerdings nicht beraten.
Viel mehr wurde eine Abfrage in einer „WhatsApp“-Gruppe des Ortsbeirats
durchgeführt. Die ordentliche Ortsbeiratssitzung soll nun nachgeholt werden.
„Es gibt in Büdingen einen wachsenden Bedarf an sozialem Wohnraum. Immer mehr
Haushalte mit geringem Einkommen, Studierende, Auszubildende, Rentner und
Rentnern sowie Menschen in unfreiwilliger Wohnungsvermittlung suchen
erschwingliche Wohnungen“, mahnt die SPD-Fraktion. „Der gesamte Verlauf der
Debatten und Entscheidungen in den letzten fünf Jahren, erweckt den Eindruck, dass
die große Mehrheit der Stadtverordneten, Magistrat und Bürgermeister gar kein
Interesse am Erhalt oder der Errichtung von Sozialwohnungen hat“.
„Dies zieht sich seit dem Verkauf der Wohnungen „Glashütte“ in der Düdelsheimer
Strasse und weiteren Gebäuden im Jahre 2012 wie ein roter Faden durch die
Stadtpolitik“, bedauert der Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco. „Nach dem
Abstimmungsergebnis im Ausschuss, ist davon auszugehen, dass die große Mehrheit in
der Stadtverordnetenversammlung der Variante 1 folgen wird. Das wirft einen Schatten
auf die Zukunft unserer Stadt. Wenn wir jetzt den sozialen Wohnraum aufgeben, riskiert
Büdingen nicht nur mehr Verdrängung und soziale Spaltung, sondern langfristig auch
teurere Folgekosten für die Allgemeinheit. Wir brauchen klare, nachhaltige Lösungen,
die Eigentum bewahren, soziale Verantwortung stärken und den bezahlbaren
Wohnraum dauerhaft sichern.“
Die Region Oberhessen hat das Rennen um die hessische Landesgartenschau im Jahr 2027 gewonnen. Am Montag hat das Kabinett des Landes Hessen beschlossen, den Zuschlag an die interkommunale Bewerbung der elf Kommunen aus Oberhessen zu vergeben. Fünf Bewerber hatten im vergangenen Jahr ihr Interesse an der Landesgartenschau bekundet. Die Stadt Bad Homburg hatte jedoch früh deren Bewerbung zurückgezogen. Die Städte Schwalmstadt, Dillenburg und Frankenberg haben zeitgleich mit der Region Oberhessen im Dezember 2020 eine Machbarkeitsstudie eingereicht und sich damit um die Ausführung beworben.
Die gemeinsame Bewerbung von Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und Schotten ist ein Novum in der jungen Geschichte hessischer Landesgartenschauen.
In unserer Sonderausgabe "Der Rote Turm" stellen wir ihnen nochmal unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte vor. Außerdem können sie mehr über unsere Ziele für Büdingen erfahren. Ein Schwerpunkt in dieser Ausgabe ist die Bilanz von unserer Stadträtin Henrike Strauch. Für Fragen zu unseren Kandidaten/Innen und unserem Wahlprogramm stehen wir gerne per Mail: mail@starkfuerbuedingen.de zur Verfügung! Natürlich erhalten sie diese Ausgabe in den nächsten Tagen in ihre Briefkästen. Ein Download ist ebenfalls möglich. Am 14.März #SPD wählen! #starkfürbüdingen #kommunalwahl2021 #liste3
Lesen sie den Turm online hier.
Einmütig, einstimmig und ohne Diskussionen verabschiedeten Büdingens Sozialdemokraten ihre umfangreiche Liste für die Kommunalwahl am 14. März 2021. Angeführt wird sie vom SPD-Vorsitzenden Manfred Scheid-Varisco aus der Kernstadt, gefolgt von der engagierten Michelauerin Sieglinde Huxhorn-Engler. Der junge Patrick Stürz befindet sich auf Platz 3 und soll weitere vier Jahre sozialdemokratische Ideen in der Stadtverordnetenversammlung vertreten. Ein Neuzugang ist Tamara Kassandra Rösch, 23 Jahre jung und aus der Kernstadt. Auf Platz 5 folgt der verdiente Kernstädtler Rolf Kleta.
Die übrigen Listenplätze:
06: Carola Siemon (Aulendiebach)
07: Boris Winter (Wolferborn)
08: Beatrix Schmidt (Kernstadt)
09. Markus Breuer (Düdelsheim)
10. Nadja Zinn (Düdelsheim)
11. Sebastian Moritz (Rinderbügen)
12. Meike Wenk (Düdelsheim)
13. Prof. Dr. Udo Stern (Kernstadt)
14. Gertrud Wagner (Düdelsheim)
15. Edgar Stürz (Rinderbügen)
16. Katja Euler (Kernstadt)
17. Alexander Thron (Kernstadt)
18. Tina Ohm (Düdelsheim)
19. Eberhard Hensel (Aulendiebach)
20. Elfi Richter (Düdelsheim)
21. Michael Borck (Kernstadt)
22. Ruth Müller (Düdelsheim)
23. Klaus Bube (Düdelsheim)
24. Maximilian Franz (Vonhausen)
25. Ernst Conzelmann (Düdelsheim)
26. Stefan Varisco (Kernstadt)
27. Jan Richter (Düdelsheim)
28. Albert Volz (Diebach am Haag)
29. Horst Diefenbach (Kernstadt)
30. Gerhard Kemink (Eckartshausen)
31. Horst Richter (Düdelsheim)
32. Bernd Leitner (Dudenrod)
33. Waldemar Steinbring (Diebach am Haag)
34. Otto Geyer (Düdelsheim)
35. Otto Lutz Höritzsch (Kernstadt)
36. Siegfried Müller (Düdelsheim)
37. Manfred Hix (Wolferborn)
38. Chris Schneider (Düdelsheim)
39. Ralf Lang (Düdelsheim)
40. Christian Haberland (Kernstadt)
41. Hermann Zinn (Düdelsheim)
42. Dennis Slenker (Orleshausen)
43. Otmar Schneider (Düdelsheim)
44. Ulrich Borst (Düdelsheim)
45. Gerhard Steiner (Düdelsheim)
Die Kernstadt der SPD Büdingen hat in ihrer Mitgliederversammlung die Kandidatin und die Kandidaten für den Ortsbeirat gewählt. Die Genossinnen und Genossen bewerben sich mit Manfred Scheid-Varisco,Trixy Schmidt, Rolf Kleta, Jannek Skerra und Nicolas Scherkamp um ein Mandat im Büdinger Ortsbeirat. Der Vorstand mit der Vorsitzenden Tabea Rösch an der Spitze, hat mit diesem Wahlvorschlag eine gelungene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitiker und jungen engagierten Genossinnen und Genossen zur Wahl vorgeschlagen. Auf dem Foto sind neben Scheid-Varisco, Schmidt und Kleta die Schriftführerin Tamara Rösch und einer der Vertrauensleute, Christian Haberland.
Matthias Thomas führt SPD-Liste zur Kommunalwahl 2021 in Lorbach an - Vier Kandidaten für den Ortsbeirat
Der SPD-Ortsbezirk Lorbach/Vonhausen/Diebach (LoVoDi) hat auf einer Mitgliederversammlung vier Kandidaten für die Kommunalwahl 2021 gewählt. Listenführer für die Ortsbeiratswahl in Lorbach ist Matthias Thomas (3.v.r.). Auf den Plätzen zwei bis vier folgen ihm Friedhelm Köhler (links), Helmut Kerschke (3.v.l.) und Torsten Henes (rechts). Hinten Jürgen Rollmann (1. Vorsitzender LoVoDi) und Manfred Scheid-Varisco (1. Vorsitzender SPD-Ortsverein Büdingen).
Landtagsabgeordnete Gnadl, Bundestagsabgeordnete Müller und Vertreter der Büdinger SPD im Gespräch mit Büdingens Polizeistationsleiter Pagel
Die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl besuchte zusammen mit ihrer Abgeordnetenkollegin aus dem Bundestag, Bettina Müller, die Polizeistation Büdingen. Begleitet wurden die Abgeordneten von Büdingens Erster Stadträtin Henrike Strauch sowie den Stadtverordneten Manfred Scheid-Varisco und Sieglinde Huxhorn-Engler. Stationsleiter Michael Pagel empfing die Gäste in der Station an der Büdinger Saline und berichtete aus dem Polizeialltag in Büdingen sowie aktuelle Entwicklungen in der Region.
Die Polizeistation Büdingen ist für zehn Gemeinden in der östlichen Wetterau von Nidda bis Limeshain und von Kefenrod bis Ranstadt zuständig. „Mit gut 500 Quadratkilometern sind wir flächenmäßig das zeitgrößte Reviergebiet in Hessen. Das zeigt sich auch am Kilometerstand unserer Fahrzeuge, die insgesamt etwa 330.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen“, so Stationsleiter Pagel. Insgesamt 60 Beamtinnen und Beamte verrichten in der Polizeistation ihren Dienst, wobei sie zwar hauptsächlich im Revier eingesetzt, aber öfters auch für Einsätze in anderen Gebieten abgestellt werden, aktuell etwa für die Sicherung der Baustelle zur geplanten A49 am Dannenröder Forst.
Etwa ein bis zwei der Kolleginnen und Kollegen an der Polizeistation gingen jährlich in Pension. „Das hat einerseits dazu geführt, dass sich der Altersdurchschnitt bei uns auf 44 Jahre verjüngt hat. Andererseits zeigt das aber auch, dass wir auf Nachwuchskräfte angewiesen sind und junge Menschen für den Polizeidienst begeistern müssen“, berichtete Pagel.
Zusammen mit dem Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Büdingen, Manfred Scheid-Varisco, den Ortsbeiratsmitgliedern Tina Ohm und Meike Wenk (beide SPD) sowie mit den weiteren örtlichen SPD-Mitgliedern Otto Geyer und Markus Breuer informierten sich die beiden Abgeordneten Bettina Müller und Lisa Gnadl über die Situation an der Hauptstraße B521 in Düdelsheim. Die Ortsbeiratsmitglieder berichteten über die bereits stattgefundene Messung der Lärmbelastung. Maike Wenk und Tina Ohm machten deutlich, wie stark die Anwohner/innen durch den Verkehrslärm belastet seien.
Die Situation für die Kinder im Bereich Kälberbach, Bachmichel und Vogelsbergstrasse in Büdingen ist prekär. Den Kindern fehlt es an sicheren „Draußenspiel-Möglichkeiten“.
Bereits im Juni 2018 hat sich der Ortsbeirat auf Initiative der SPD Büdingen in einem Ortstermin über die Situation „An der Kälberbach“ und „Im Bachmichel“ bei den Eltern informiert. Damals haben die Kinder ihr Anliegen mit Kreide auf die Straße gemalt. Die Eltern hatten eine Unterschriftenaktion zur Einrichtung einer Spielstraße durchgeführt. „Zurecht“, so der SPD Fraktionsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco. „Einstimmig wurde vom Ortsbeirat der Beschluss gefasst, die Ortspolizeibehörde zu bitten, in dem Wohngebiet einen „verkehrsberuhigten Bereich“ einzurichten“. Ein zufriedenstellendes Ergebnis für Eltern und Kindern wurde nicht erreicht. Selbst die vom Ortsbeirat geforderte Beschränkung auf Tempo 10 wurde abgelehnt. In vielen Anfragen hat Scheid-Varisco immer wieder in der Stadtverordnetenversammlung auf die prekäre Situation hingewiesen.
Mit der letzten Teerdecke wurde das Gewerbegebiet „Else“ in Düdelsheim erfolgreich abgeschlossen.
Sehr zufrieden zeigten sich die Ortsbeirats-mitglieder der SPD - Fraktion Tina Ohm und Meike Wenk mit der zügigen Umsetzung dieser letzten Maßnahme im Gewerbegebiet durch das Büdinger Bauamt.
Kein Jahr dauerte es von der Antragstellung der SPD Fraktion im Düdelsheimer Ortsbeirat bis zur Fertigstellung, obwohl der Haushalt 2020 ja gerade erst im Juli diesen Jahres genehmigt wurde.
Aufgeschreckt durch eine Meldung aus dem Büdinger Gewerbegebiet, in dem immense Kosten für die Sanierung des „Seeweg“ kalkuliert wurden, ist der Antrag der SPD -Fraktion entstanden. Diese Straße wurde vor Jahrzehnten nicht ganz fertiggestellt und im Laufe der Jahre sind gravierende Schäden entstanden.
„Das darf im Düdelsheimer Gewerbegebiet nicht passieren“, waren sich die beiden Ortsbeiratsmitglieder Ohm und Wenk einig.
Unterstützt wurden sie durch die Mitglieder im Haupt– und Finanzausschuss der Stadt Büdingen Kleta und Richter, die dafür sorgten, dass der Antrag der beiden SPD Frauen vor einem Jahr in den Investitionsplan 2020 der Stadt Büdingen aufgenommen wurde.
Nach etlichen Fristverlängerungen sei nun nach circa vier Monaten endlich die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl und Christoph Degen gekommen. „Allein dies ist schon eine Unverschämtheit, da normalerweise eine Antwortfrist von sechs Wochen vorgesehen ist“, so die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl. Enttäuscht zeigten sich die beiden SPD-Politiker/innen über die Antworten. Viele Fragen blieben auch nach vier Monaten unbeantwortet, die Bewerbungsverfahren seien undurchsichtig und nicht transparent.
„Offenkundig ist das Auswahlverfahren für die Besetzung der Schulleiterstelle am Wolfgang-Ernst-Gymnasium in Büdingen schlampig geführt worden. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum trotz des langen Zeitraums seit November 2019 bei der letzten Neuausschreibung der Stelle noch nicht einmal von allen Bewerbern dienstliche Beurteilungen angefragt wurden“, kritisiert die Wetterauer Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl.
Mit Beginn des Lockdown Anfang März aufgrund der Corona-Pandemie begann nicht nur für die Büdinger Jugendherberge der wirtschaftliche Absturz. Bei den hessischen Herbergen brachen von heute auf morgen die Umsätze weg. Schulklassen und größere Gruppen stornierten ihre Buchungen. Keine Klassen- oder Studienfahrten bis Januar 2021 belasten die schwierige Situation der Einrichtungen. 111 Jahre alt ist die Idee der Jugendherbergen, doch im Jubiläumsjahr lässt die Corona-Krise viele der Häuser um ihre Existenz bangen. Bereits im Juni 2020 informierte sich die hiesige Bundestagsabgeordnete Bettina Müller vor Ort über die wirtschaftliche Lage der Jugendherbergen und setzt sich seitdem für die Einrichtungen ein. „Das Jugendherbergen auch im Konjunkturprogramm der Bundesregierung Berücksichtigung finden, ist ein wichtiges Signal“, so Müller.
"Mit der erneuten Neuausschreibung wird ein neues Kapitel in der fast unendlichen Geschichte der Besetzung der Schulleiterstelle am Wolfgang-Ernst-Gymnasium aufgeschlagen", erklärt die Büdinger SPD. Die Sozialdemokraten begrüßen diese Entwicklung, ergibt sich ihrer Meinung nach damit doch die Hoffnung, dass "diesmal tatsächlich ein transparentes und faires Ausleseverfahren durchgeführt wird".
Die SPD hat sich der Vorgänge um die Stellenbesetzung schon frühzeitig angenommen. Christoph Degen, schulpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, Lisa Gnadl, sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion in Wiesbaden, und Sieglinde Huxhorn-Engler, Büdinger SPD-Stadtverordnete, werden die Entwicklung auch weiterhin aufmerksam beobachten, heißt es in einer Pressemitteilung.
Zum Start in ein besonderes Schuljahr wünscht die Büdinger SPD allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg, vor allem aber Gesundheit. „Im Zeichen der Corona-Pandemie beginnt nun ein Schuljahr, das alle Beteiligten vor außergewöhnliche Bedingungen stellt. Die meisten Schüler freuen sich darauf, wieder zu lernen und ihre Freunde zu sehen – aber die Herausforderungen für die Schulen sind riesengroß“, sagte SPD-Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco.
Er betont, dass die Gesundheit von Schülern und Lehrern oberste Priorität haben müsse. „Gerade das Abstandhalten und das Tragen von Mund-Nasen-Masken trug erheblich dazu bei, dass wir bisher relativ gut durch die Krise gekommen sind. Ich kann alle Eltern und Lehrer verstehen, die sich um das Ansteckungsrisiko sorgen, wenn ausgerechnet diese beiden wichtigen Schutzmaßnahmen im Unterricht nicht mehr gelten sollen“, so Scheid-Varisco.