Besuch des Brandschutzzentrums Büdingen

Veröffentlicht am 19.01.2018 in Allgemein

Stephanie Becker-Bösch im Brandschutzzentrum Büdingen



Heute haben wir gemeinsam mit unserer Kandidatin zur Landrätinwahl Stephanie Becker-Boesch das Brandschutzzentrum Büdingen besucht.

 

Wehrführer Horst Hofmeister führte uns durch den Stützpunkt und ermöglichte einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr der Stadt Büdingen.

 

Besonders stolz zeigte er sich über ein historisches Feuerwehrfahrzeug, welches erst kürzlich wieder in den Besitz der Feuerwehr Büdingen zurückgekommen ist. Magistratsmitglied Horst Diefenbach berichtete, dass er die Pumpe am Fahrzeug noch mit geschlossenen Augen bedienen könnte.

 

Mit 60 aktiven Feuerwehrleuten und bis zu 20 Aktiven, die auch tagsüber einsatzbereit sind ist die Feuerwehr Büdingen bestens aufgestellt.

 

Lobenswert sind hier technische Voraussetzungen, die so meist nur bei Berufsfeuerwehren zufinden sind, denn die Feuerwehrleute können sich über eine App einsatzbereit oder nicht einsetzbereit melden. So können die Zugführer abschätzen, ob nocheinmal nachalarmiert werden muss oder die Anzahl ausreichend ist.

 

Eine neue Drehleiter konnte vor einiger Zeit in den Fuhrpark der Feuerwehr aufgenommen werden. Aufgrund diverser Förderrichtlinien mussten hierfür allerdings zwei andere Feuerwehrautos nach Ablauf ihrer Dienstzeit (25-27 Jahre) stillgelegt werden.

 

Wehrführer Hofmeister lobte auch die Investitionen, die durch die Stadt zur Sicherstellung des Brandschutzes getätigt wurden. So wurden 350 neue Helme, welche individuell auf jeden Feuerwehrmann einstellbar sind, und 130 Atemschutzgeräteträgeranzüge angeschafft. Dies war laut Herrn Diefenbach nicht immer so, denn früher wurden Investitionen der Feuerwehr oft nur belächelt und als nicht nötig angesehen.

 

Viel Geld wird auch in die Jugendarbeit investiert. Doch leider bleiben oftmals nicht viele der Jugendlichen der Feuerwehr erhalten, so Hofmeister. Die Jugendlichen werden vom 10. bis 17. Lebensjahr ausgebildet, doch mit 17 ist es meist ein Alter wo sie andere Interessen finden und dann der Feuerwehr den Rücke kehren. Vielmehr sind es derzeit die 20-22 Jährigen, die in die Feuerwehr eintreten und sich ehrenamtlich engagieren.

 

Unerfreulich ist die geringe Anzahl der Grundlehrgänge, die man zugeteilt bekommt und die Einführung der Truppmann 2 Ausbildung, welche zwei jahre dauert bevor man weitere Lehrgänge besuchen darf, denn so herrscht an Ausbildungsstau bei neuen Feuerwhrleuten, so Hofmeister.

 

Beigeistert von den Eindrücken, die uns Wehrführer Horst Hofmeister vermittelt hat sind wir fest davon überzeugt davon, dass die Freiwillige Feuerwehr Büdingen für die Zukunft perfekt aufgestellt ist.


 
 

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