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Erste Stadträtin zieht 100-Tage-Bilanz Pizzeria Roma voll besetzt / „Henrike Strauch tut Büdingen gut“

Stadtpolitik

v. l. Jürgen Stürtz,Jürgen Rollmann, Henrike Strauch, Sonja Mücke, Alexander Thronv. l. Jürgen Stürtz, Jürgen Rollmann, Henrike Strauch, Sonja Mücke, Alexander Thron

In der voll besetzten Pizzeria Roma in Lorbach hat Büdingens neue Erste Stadträtin Henrike Strauch ihre 100-Tage-Bilanz präsentiert. „Wir leben im ländlichen Raum. Das ist unsere Heimat, die wir lieben. Es macht mir unheimlich viel Spaß, mich dafür einzusetzen“, sagte Strauch, die eine Vielzahl von Themen behandelte und im Anschluss an ihren Vortrag lebhaft mit den Besuchern (darunter u.a. die SPD-Stadtverordneten Sieglinde Huxhorn-Engler und Matthias Kaiser, die ehemaligen Stadtverordneten Lutz Höritzsch, Gerhard Kemink, Dieter Egner und Bernd Leitner, Lorbachs Ortsvorsteher Matthias Wiegand, Siegfried Wanowksi, Vorsitzender des Verschwisterungsvereins, Jürgen Kühnl, ehemaliger Amtsleiter JKS, Waldemar Steinbring, Ortsvorsteher Diebach a.H.) diskutierte.

Am Anfang ihrer am 1. August angetretenen Amtszeit habe sie erst einmal herausfinden müssen, wer für was im Rathaus verantwortlich ist, zumal sie ihr Dezernat JKS (Jugend, Kultur, Soziales) zu Beginn ohne Amtsleiter übernahm. „Das war für mich die größte Umstellung zu meiner vorherigen Tätigkeit als Hauptamtsleiterin in Glauberg. Ich kam aus einer kleinen Verwaltung, da haben wenige alles gemacht.“

Neben ihrem Dezernat ist sie für das Hauptamt (Gemeindeorgane, Außenstellenleiter, Ortsbeiräte) und den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft zuständig. Sie sei glücklich, dass die ,Familienstadt mit Zukunft“ weiter geführt werden könne. Der neu Lorbacher Kindergarten werde im Mai eröffnet und sei jetzt schon ausgebucht: „Wir versuchen, uns in allen Stadtteilen familienfreundlich aufzustellen.“ Auch viele Projekte zur Integration von Flüchtlingen werden von ihr im JKS betreut. Sie habe großen Respekt vor der Arbeit der Büdinger Ehrenamtsagentur und möchte Ansprechpartner für die Vereine und Kulturschaffenden sein. Mit dem Verschwisterungsverein war sie jüngst in Loudeac. „Es ist wichtig, gerade in heutiger Zeit den Austausch über Grenzen hinweg zu pflegen.“

Dazu gehört für sie auch die Gründung des Vereins „Demokratie leben“, dessen Vorsitzende sie ist: „Wir haben in Büdingen keinen Platz für rechte Gesinnung. Wir sind herzlich, wir gehen wertschätzend miteinander um.“
Elektromobilität, Stadtenwicklung, Dorfentwicklung, finanzierbare Baugebiete, Wirtschaftsförderung und die interkommunale Zusammenarbeit waren weitere Themenbereiche, die Henrike Strauch streifte und dafür in einigen Wortbeiträgen viel Lob ausgesprochen bekam.

Jürgen Rollmann, erster Vorsitzender der Lorbacher SPD: „Henrike Strauch tut Büdingen gut! Ihr Engagement und herzerfrischende Art sind wohltuend und schon jetzt ein Gewinn für die hiesige Kommunalpolitik.