Büdinger SPD-Bürgermeisterkandidat Kleta besucht Museen der Stadt

Veröffentlicht am 19.08.2021 in Stadtpolitik

Über die Lage der Büdinger Museen, gerade auch nach der verheerenden Flut vom Januar, informierten sich SPD-Bürgermeisterkandidat Rolf Kleta und seine Fraktion im Stadtparlament.

Gemeinsam mit der SPD-Fraktion im Stadtparlament und Mitgliedern des Büdinger SPD-Vorstands machte sich der sozialdemokratische Bürgermeisterkandidat Rolf Kleta vor Ort ein Bild über die Situation des 50er-Jahre-Museums und des Sandrosenmuseums. Gerade nach dem verheerenden Hochwasser vom Januar stehen beide vor großen Herausforderungen.

Die Betroffenheit von Sandrosenmuseumsleiter und Ehrenbürger Lothar Keil wird im Gespräch deutlich: „Es schmerzt sehr. Ein Stück Lebenswerk hat das Hochwasser mitgerissen, aber das kann wieder aufgebaut werden. Menschen, denen das Hochwasser die gesamte Wohnungseinrichtung zerstörte, hatten mehr zu leiden.“ In seinem Museum sei eine 50 Jahre alte Sammlung aus mehr als 40 Sandarten weggeschwommen, die sich nicht ersetzen lasse. Einige wenige Stücke habe er retten können. Viele Anrufe aus ganz Europa hätten ihn erreicht und ermutigt, das Museum wieder aufzubauen. Für Keil steht daher fest: „Ich mache weiter. Mein Sohn soll das mal übernehmen.“

 

Für Rolf Kleta und die SPD-Fraktion ist klar: „Hier muss geholfen werden.“ Der Bürgermeisterkandidat will prüfen, ob das Museum über die bestehende Elementarversicherung der Stadt Büdingen mitversichert werden kann. „Wir müssen uns für unsere kleinen, ehrenamtlich geführten Museen einsetzen und gegebenenfalls auch Finanzmittel bereitstellen“, fordert er. „Die Museenlandschaft in der Altstadt ist in dieser Form einzigartig. Viele Gäste besuchen die Museen und beleben so auch die Wirtschaftskraft in der Altstadt.“

Deutlich wird dies auch an den Besucherzahlen im 50er-Jahre-Museum. Mehr als 10 000 Menschen jährlich sehen sich die Ausstellungen an. Darüber hinaus finden zahlreiche Veranstaltungen in der „Milchbar“ statt. Mit seinen rund 160 Mitgliedern aus ganz Deutschland blickt der Verein trotz der Katastrophe positiv in die Zukunft. Im Austausch mit dem Vorsitzenden Bernd Petri und dessen Stellvertreter Helge Arendt versprühten beide eine positive Stimmung. „Auch wenn in unserem Museum das Hochwasser, insbesondere in der ‚Milchbar‘, gewütet hat, blicken wir zuversichtlich in die Zukunft“, so Petri und Arendt. „Durch das Förderprogramm der Agentur für Arbeit können wir Mitarbeiter beschäftigen, deren Lohnkosten bis zu 100 Prozent gefördert werden. Dies macht uns den Wiederaufbau etwas einfacher.“ Die „Milchbar“ wird komplett neu aufgebaut und man will neue Akzente setzen. So plant man, das Angebot auch auf jüngere Menschen auszurichten. Die 50er Jahre sollen erlebbar gemacht werden. Mit Sonderausstellungen wie „Camping in den 50er Jahren“ oder einem „neuen“ Friseurladen will man das Lebensgefühl greifbar machen. Schon im Herbst will man mit reduzierten Öffnungszeiten wieder starten. Natürlich wurde über Kosten und Geld gesprochen. Dazu informierten sich Kleta und die Fraktion über die finanzielle Ausstattung. „Obwohl die Eintrittsgelder die laufenden Fixkosten decken, besteht Finanzbedarf“, resümiert Kleta. „Zwei Lagerhallen in Stockheim und Altwiedermus müssen betrieben werden. Die deutschlandweit einzigartige Sammlung von weit über 200 000 Exponaten muss erfasst, fotografiert und notiert werden. Eine Inventarisierung kostet Geld. Deswegen müssen wir hier über die Finanzierung reden. Schließlich ist die Stadt Eigentümerin der Sammlung.

Die SPD-Fraktion möchte nun mit der Stadt über die Zukunftssicherung der Büdinger Museen reden. Entsprechende Anträge will man ins Parlament einbringen. „Wir sind stolz auf das Angebot in unserer Altstadt. Es gilt nun, die Kulturlandschaft auf stabile Füße zu stellen“, bekräftigen Rolf Kleta und Fraktionschef Manfred Scheid-Varisco.

 
 

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