CDU möchte Gärtnermarkt verlegen - für die SPD ist die Standortattraktivität von großer Bedeutung

Veröffentlicht am 23.10.2018 in Fraktion

Wenn es nach dem Wunsch der Büdinger CDU geht, soll der Gärtnermarkt ab 2020 in die Emil-Diemer-Anlage verlegt werden. Mit einem Antrag in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung begründeten dies die Christdemokraten mit der Entlastung der Altstadt und ihrer Bewohner. Außerdem würde der Gärtnermarkt in der Nachbarschaft zum Sportplatz an Attraktivität gewinnen. Darüber hinaus hätte der Markt deutlich an Besucherzahlen eingebüßt.

Die SPD Fraktion kann die Verlegung des Gärtnermarktes und die Begründung dazu nicht nachvollziehen. Der Gärtnermarkt in Kombination mit der Froschparade und dem Kinderfest habe sich zu einer erfolgreichen Veranstaltung entwickelt. „Hätte sich die CDU-Fraktion beim Veranstalter informiert, wüssten sie, dass der diesjährige 16. Gärtnermarkt mit einem Besucherrekord abgeschlossen hat“, resümiert der Fraktionsvorsitzender Manfred Scheid-Varisco.

Für die Sozialdemokraten steht fest: „Die Besucherinnen und Besucher, sei es aus der Kernstadt, den Ortsteilen oder dem weiteren Umland genießen diese Veranstaltung. Der Wunsch vieler Standbetreiber, auch nächstes Jahr wieder teilzunehmen, untermauert die Attraktivität des Marktes. Darüner hinaus bietet die Altstadt neben dem Altstadtparkplatz eine attraktive Gastronomie und Ladengeschäfte was in der Emil-Diemer-Anlage nicht der Fall ist.“

Büdingen mit seiner historischen Altstadt, Schloss und Marktplatz sei das Herz der Großgemeinde und Besuchermagnet. „Die Atmosphäre in der Altstadt ist einzigartig. Wir sind froh, dass sich die Altstadt in den letzten Jahren wieder belebt hat. Es ist noch gar nicht so lange her, dass über Leerstand in der Neu- und Altstadt diskutiert worden ist“, stellt die SPD-Fraktion fest.

Natürlich müsse die Belastung der Bürgerinnen und Bürger auf ein Minimum reduziert werden. Hier soll aber gemeinsam eine Lösung im Sinne der Altstadtbewohner erarbeitet werden. „Dass die Verlegung des Gärtnermarktes in die Emil-Diemer-Anlage eine Maßnahme dazu ist, glauben wir nicht. Vielmehr müssen wir uns um den nächtlichen Lärm, insbesondere am Wochenende kümmern. Denn hier drückt der Schuh. Unser gemeinsamer Beschluss, die Altstadt am Wochenende für den Durchgangsverkehr zu sperren, ist eine geeignete Maßnahme dazu“, so die Sozialdemokraten.

Die Büdinger SPD ist davon überzeugt, dass sich das Konzept Kinderfest, Gärtnermarkt und Froschparade in all den Jahren bewährt hat. „Wir bedauern sogar, dass das Kinderfest nicht mehr am Großendorf stattfindet. Die Verlegung an die Willi-Zinnkann-Halle zeigt doch deutlich, dass die Standortattraktivität von großer Bedeutung ist“, bekräftigt die SPD ihre Meinung.

 
 

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