Nominierung für Landtagswahl

Veröffentlicht am 17.03.2018 in Landespolitik

In der alten Turnhalle in Gedern nominierten die Delegierten aus der östlichen Wetterau die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl erneut für die Direktkandidatur im Wahlkreis 26 (östliche Wetterau) für die Landtagswahl am 28. Oktober. Gnadl gehörte bereits seit 10 Jahren dem Hessischen Landtag an und ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende, frauen- und ausbildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion sowie Sprecherin gegen Rechtsextremismus in Wiesbaden.

Gnadl, die sich als Stimme der Interessen ihres Wahlkreises in Wiesbaden versteht, stellte die Themen der östlichen Wetterau in den Mittelpunkt ihrer Nominierungsrede. So kritisierte Gnadl die kommunalfeindliche Politik der Landesregierung und zeigte auf, wie vor allem der ländliche Raum darunter gelitten habe. 

„Gerade als Abgeordnete aus dem ländlichen Teil des Wetteraukreises ist es mir besonders wichtig, dass eine sozialdemokratische Landesregierung die Städte und Gemeinden finanziell wieder in die Lage versetzt, ihre Pflichtaufgaben erfüllen zu können und darüber hinaus wieder Handlungsspielräume zu bekommen, vor Ort zu investieren. Denn in unseren Städten und Dörfern leben wir und wir haben ein Recht darauf, dass wir gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Hessen haben. Gesundheit, Pflege, Bildung und Kultur müssen wohnortnah bereitstehen. Wir wollen kein Hessen der zwei Klassen: Alle Hessinnen und Hessen haben ein gutes Leben verdient, ob sie in der Großstadt oder auf unseren Dörfern zu Hause sind“, sagte Gnadl.

Aber auch in der Bildungspolitik fordert Gnadl neuen Mut und versprach die Abschaffung aller Kindergartengebühren und Verbesserungen bei der frühkindlichen Bildung, wenn die SPD ab Herbst 2018 regiert. „Wir sind davon überzeugt, dass Bildung gebührenfrei sein muss – von der Kita bis zum Studium oder bis zum Meisterbrief!“, so Gnadl.

„Die Bilanz von Schwarz-Grün ist erschütternd: Viereinhalb Jahre schwarz-grüne Stillstands- und Stillhaltekoalition sind genug!“ so Gnadl mit Hinblick auf die Arbeit der aktuellen Hessischen Landesregierung. „Es ist an der Zeit, wieder einen Plan für Hessen zu machen. Georg-August Zinn hat in den 60er Jahren mit dem Großen Hessenplan einen Aufschwung in Hessen begründet, von dem wir heute noch zehren. Das ist unsere Tradition als hessische SPD, an die wir wieder anknüpfen wollen. Mit einem Hessenplan 2.0. Wir wollen eine sozialdemokratisch geführte Landesregierung, die die Zukunftsfragen wie Wohnen, Mobilität, gleichwertige Lebensverhältnisse anpackt und nach Lösungen sucht!“, forderte die SPD-Landtagsabgeordnete. 

Für Gnadl sprachen sich in der anschließenden Debatte die Altenstädterin Rebecca Horn, Franziska Linhart aus Limeshain sowie die Ranstädter Bürgermeisterin Cäcilia Reichert Dietzel aus, nachdem die stellvertretende Unterbezirksvorsitzende Christine Jäger bereits zu Beginn der Veranstaltung die Wiedernominierung Gnadls empfohlen hatte. Alle Rednerinnen stellten Gnadls Verbundenheit mit der Region und ihr offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt.
In der anschließenden geheimen Abstimmung erhielt Gnadl 50 Ja-Stimmen, 2 Delegierte stimmten gegen sie; dies entspricht einer Zustimmung von rund 96%. Zum Ersatzbewerber für Gnadl wählte die Versammlung den Büdinger SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Manfred Scheid-Varisco. 

„Es ist Zeit für den Wechsel, Zeit für neuen Schwung, Zeit für unsere Ideen, Zeit für unsere Gestaltungskraft! Wir kämpfen für den Wechsel in Hessen! Mit vereinten Kräften schaffen wir das!“, motivierte Gnadl die Delegierten und Gäste für den anstehenden Wahlkampf.

 
 

 

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