Barrierefreiheit im Büdinger Schwimmbad sichert Teilhabe

Veröffentlicht am 02.03.2020 in Stadtpolitik

Die neue Badesaison im Büdinger Freibad startet in wenigen Wochen. Die Attraktivität der Einrichtung ist weit über die Grenzen von Büdingen hinaus bekannt. Viele Menschen, insbesondere Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren freuen sich schon auf die kommende Saison. Aber, was für die Einen großen Spaß bedeutet, wird für Andere zum Problem. Denn das Freibad ist nicht  barrierefrei zugänglich. Das möchten die Büdinger Sozialdemokraten ändern. Manfred Scheid-Varisco, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtparlament, weist darauf hin, dass das Gelände des Büdinger Freibades für Menschen mit motorischen Einschränkungen eine Reihe von Schwierigkeiten berge,  nicht zuletzt dadurch, dass immer wieder Treppen zu überwinden seien. „Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben. Dies ist im Büdinger Freibad nicht  uneingeschränkt möglich“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende den Antrag. 

Die Ausschussvorsitzende Jugend-Kultur-Soziales und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler weist auf den Gesundheitswert des Freibades hin. „Es ist allgemein bekannt, dass Schwimmen für Senioren und speziell für Menschen mit Beeinträchtigungen einen hohen Stellenwert hat. Gerade für Menschen mit Handicap ist das Schwimmen ein fast idealer Sport. Die Beweglichkeit der Gelenke werden gefördert, Kreislauf und Atmung  angeregt und das Immunsystem gestärkt. Alles Gründe, die für die Herstellung der Barrierefreiheit in unserem Schwimmbad sprechen“, so Huxhorn-Engler.

Mit dem Antrag macht die SPD den Vorschlag, einen Plattformlift im Eingangsbereich zu installieren, so dass Rollstuhlfahrer und Menschen mit motorischen Einschränkungen alle Einrichtungen der unteren Etage wie Sanitärräume und Umkleidekabinen ohne großen Aufwand erreichen können.

Einen weiteren Antrag, in Form eines Ergänzungsantrages wird die Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung einbringen. Denn die Barrierefreiheit darf nicht am Beckenrand enden. So soll ein sogenannter Beckenlifter installiert werden. Das mobile Gerät hilft den Menschen gefahrlos in das Schwimmbecken hineinzukommen und es ebenso auch wieder zu verlassen. Bei Bedarf kann es von den Mitarbeitern des Bades jederzeit in die am Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken bauseits fest installierten Bodenhülsen angebracht werden. Dadurch ist der Lifter sehr flexibel einsetzbar.

Um schon zu Beginn der Badesaison eine gewisse Barrierefreiheit zu erreichen, schlägt die SPD als kurzfristige Lösung vor, bei Bedarf eine der Wirtschaftszufahrten zu öffnen.

Die Sozialdemokraten sind sich sicher, dass die Familienstadt Büdingen mit der Umsetzung der  Barrierefreiheit im Schwimmbad ihrem Ziel, der Inklusion aller Bürger in diesem so wichtigen Freizeitbereich, ein wesentliches Stück näher kommen und zudem die Attraktivität des Freibades erheblich steigern wird.

 
 

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