ERHALT UND STÄRKUNG ALLER BERUFSSCHULSTANDORTE IM WETTERAUKREIS

Veröffentlicht am 24.02.2021 in Kommunalpolitik

Simone Geist, Lisa Gnadl, Christine Jäger u. Manfred Scheid-Varisco besuchen die Berufsschule in Nidda

Die Wetterauer SPD will sich auch im neuen Kreistag, der am 14. März gewählt wird, weiterhin für den Erhalt aller Berufsschulstandorte im Kreis einsetzen, wie die SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl bekräftigte. „Ein Flächenkreis wie unserer braucht ein regional verteiltes Angebot an Berufsschulen, um einerseits erreichbare Ausbildungsangebote für junge Menschen anzubieten, aber auch flächendeckend Fachkräfte für unsere lokalen Betriebe zu sichern“, so Gnadl. Gerade der ländliche Raum müsse für junge Menschen nach der Schule attraktiv bleiben, um Abwanderung zu verhindern und gut ausgebildete Arbeitskräfte an die Region zu binden.

Eine Einschätzung, die auch der Kreistagsabgeordnete und Büdinger SPD-Ortsvereinsvorsitzende Manfred Scheid-Varisco teilt.

„Wir werden als SPD im Kreistag weiterhin alles dafür tun, um das Angebot unserer Berufsschulen, insbesondere auch in der östlichen Wetterau, zu erhalten. Wir sind dagegen, die Berufsschulstandorte an wenigen Standorten zu konzentrieren. Das würde die öffentliche Infrastruktur gerade in den Regionen Büdingen und Nidda schwächen und die Auszubildenden in diesen Teilen der Wetterau benachteiligen. Deswegen sprechen wir uns dafür aus, die Berufsschulen zu sanieren und zu stärken. Wir wollen die Digitalisierung der Berufsschulen weiter vorantreiben, zum Beispiel mit der Versorgung mit schnellem W-LAN, modernen Computern und Smartboards“, formuliert Scheid-Varisco den Anspruch der Wetterauer SPD.  Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Christine Jäger, ergänzt hierzu: „Wir sehen vor allem bei der Berufsschule in Nidda einen hohen Investitionsbedarf, etwa in Bezug auf die energetische Sanierung oder die Erneuerung der Sanitäranlagen.“

Die Fusion der Berufsschulen sei ein wichtiger Schritt gewesen. Zur Stärkung der Berufsschulstandorte gehöre auch, neue Ausbildungsgänge und -formen zu etablieren, etwa mit Teilzeit- und Vollzeit-Schulformen. „Erstens ist dies nötig, damit die Berufsschulen den sich wandelnden Bedarf in der Wirtschaft bedienen können. Zweitens können dadurch aber auch Berufsschulstandorte mit neuen Angeboten nachhaltig gesichert werden“, so die SPD-Kreistagsabgeordnete Simone Geist, die selbst an einer Berufsschule unterrichtet. Man müsse aber auch überlegen, inwieweit bestehende Ausbildungsberufe an den Standorten in Nidda und Büdingen gebündelt werden können, etwa die Ausbildung von Büro- und Bankkaufleuten in Büdingen oder die Ausbildung von Bauberufen und Metallberufen in Nidda, wo auch das Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft ansässig ist.

 
 

 

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