SPD fordert Einschulungsuntersuchungen in Büdingen - Resolution verabschiedet

Veröffentlicht am 01.10.2019 in Fraktion

Die Büdinger Stadtverordneten haben in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung eine Resolution beschlossen, die den Wetteraukreis auffordert, die Schuleingangsuntersuchungen der Kinder aus den Kommunen des Altkreises Büdingen ab 2020 wieder in Büdingen anzubieten. Zudem soll der Magistrat die Resolution an die Kommunen Ortenberg, Glauberg, Altenstadt, Limeshain, Kefenrod, Hirzenhain, Gedern und Nidda schicken und deren Parlamente um gleichlautende Beschlussfassung bitten. 

Vorschulkinder aus Büdingen und den Nachbargemeinden müssen zur Einschulungsuntersuchung nach Friedberg fahren. Das hält die Büdinger SPD für unzumutbar.

Jedes Jahr müssen Eltern aus der östlichen Wetterau ihre Kinder dem Schularzt in Friedberg zur Einschulungsuntersuchung vorstellen. Das betrifft jedes Jahr alleine in Büdingen ca. 150 Eltern, die dann zwischen 35 und 50 km fahren müssen. Nimmt man noch die Eltern aus Kefenrod, Glauburg, Ortenberg, Gedern, Hirzenhain, Limeshain und Nidda und allen ihren Ortsteilen dazu, wird das ganze Ausmaß des Problems deutlich – dann sind ca. 300m Eltern betroffen. Dieses damit verbundene Verkehrsvolumen ist schon unter Umweltgesichtspunkten hanebüchen.

Hinzu kommt, dass es auch sozial kaum zumutbar ist. Für viele Familien gerade in den Dörfern ist das schwer zu bewerkstelligen. Was machen Familien, die nur ein Auto haben, mit dem ein Erziehungsberechtigter zur Arbeit fährt? Wie kommen die nach Friedberg – ohne funktionierenden Nahverkehr in Ost-West-Richtung? Was machen Familien, die gar kein Auto haben?

Selbst Fahrgemeinschaften aus den Dörfern sind nicht möglich, da die Termine offensichtlich individuell vergeben werden und Absprachen in den Kita-Gruppen selten bis nie funktionieren.

Hier stellt sich eine einfache Frage:

Warum können Einschulungsuntersuchungen nicht in Büdingen im Landratsamt stattfinden?  Da sollte es dem Kreis doch möglich sein,  für die sicher überschaubare Zeit, in der die Untersuchungen stattfinden,  Raum für den untersuchenden Arzt/Ärztin zu schaffen. Falls das dem Kreis  nicht möglich ist, gibt es alternative Räume in Büdingen, die sich für eine solche Untersuchung eignen. Dann müsste nur ein Auto von Friedberg nach Büdingen bewegt werden und nicht mehrere hundert nach Friedberg! Umweltverträglich und bürgernah wäre das allemal! Der Magistrat der Stadt Büdingen soll sich hier für die Bürger im Ostkreis einsetzen. Zudem kann der Magistrat damit auch die Funktion Büdingens als Mittelzentrum in der Region nachhaltig unterstreichen und fördern!

 
 

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