Büdinger Sozialdemokraten nominieren Bettina Müller und Manfred Scheid-Varisco

Veröffentlicht am 05.11.2020 in Ortsverein

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurden die Delegierten für die anstehende Wahlkreiskonferenz im Wahlkreis 175 (MKK/Wetterau/Schotten) gewählt um den/die Bundestagskandidat/in für die kommende Bundestagswahl im September 2021 zu wählen. Einstimmig nominierten die Büdinger Sozialdemokraten die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller. Die Genossinnen und Genossen würdigten das außerordentliche Engagement im Wahlkreis. Bettina Müller vertritt die Kommunen Altenstadt, Büdingen, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain und Ortenberg seit 2013 im Deutschen Bundestag. Müller sei eine Abgeordnete, die sich mit großem Einsatz um die Belange der Städte und Gemeinden sowie der Menschen in der östlichen Wetterau kümmere. Auch die erste Vorsitzende der SPD Wetterau, Lisa Gnadl, lobte ihren großen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit.  Gnadl war eingeladen, um über die wichtigsten Themen der SPD zur Kommunalwahl am 14. März 21 zu berichten. 

Durch die Corona-Pandemie seien die Vorbereitungen auf die Kommunalwahlen verzögert worden. „Ich wünschte, wir wären schon ein Stückchen weiter“, so Gnadl. Dennoch habe die Pandemie dafür gesorgt, dass die Menschen ein wenig mehr Solidarität gezeigt hätten. Lob gab es für die Wetterauer Jusos, die Einkaufsdienste übernommen hatten. „Wir wollen aber nicht nur Danke sagen“, so die SPD-Vorsitzende. Vielmehr müsse man Berufsgruppen wie das Pflegepersonal stärken, ihnen mehr Anerkennung und bessere Bezahlung zukommen lassen. 

 

Der Wetteraukreis ist zuständig für den Gesundheitsdienst am Bürger. „Das wurde in den vergangenen Jahren so kaputtgespart, dass jetzt aus vielen anderen Ressorts Leute herbeigezogen werden mussten, um Corona-Auswirkungen zu bewältigen“, so Gnadl. Der öffentliche Gesundheitsdient gehöre besser ausgestattet. „Ich bin froh, dass unsere Bundestagsabgeordnete Bettina Müller sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt“. Weitere Eckpunkte des Referates: Bezahlbarer Wohnraum, Schulsozialarbeit und der Erhalt der beiden Berufsschulstandorte Büdingen und Nidda. „Die Fusion muss noch mit Leben gefüllt werden“, sagte Lisa Gnadl. Um eine Abwanderung von Auszubildenden in der östlichen Wetterau zu verhindern seien gezielte Investitionen nötig. Oder neue Ideen wie die Ansiedelung der Sparte Erzieherin/Erzieher. Dazu hatte die SPD Fraktion im Büdinger Stadtadtparlament im Juni 2019 eine Resolution eingebracht. Die Stadtverordneten beschlossen damals, die Berufsschulstandorte in Nidda und Büdingen zu stärken und beide Standorte trotz Fusion zu erhalten. 

 

„Als SPD sind wir auch ganz klar für eine dezentrale Verwaltungsstruktur“. Es könne nicht sein, dass sich ein Bürger, der in Kefenrod wohnt, einen Tag Urlaub nehmen muss, um in Friedberg Verwaltungsdinge zu erledigen, zum Beispiel die Einschulungsuntersuchung. „Wir wollen mehr erreichen für die Menschen, die in der östlichen Wetterau leben.“ Auch dazu hatten die Büdinger Genossen ebenfalls eine Resolution in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht und die Diskussion im Wetteraukreis angestoßen und die Gemeinden im Ostkreis um Unterstützung gebeten. Schon damals kritisierte der Manfred Scheid-Varisco den mangelnden Respekt gegenüber nachvollziehbaren Interessen der Menschen im Ostkreis.

 

Scheid-Varisco wurde in der Mitgliederversammlung ebenfalls einstimmig zum Kandidat für den Kreistag nominiert. Der Büdinger Partei- und Fraktionsvorsitzende ist seit 2016 Mitglied im Kreistag. Er will sich weiterhin für Büdingen und den Ostkreis einsetzen. „Oft stelle ich fest, dass der Fokus der Kreispolitik entlang der A5 liegt. Für mich ist klar, dass wir nur gemeinsam mit den Kreistagskolleginnen und Kollegen im Ostkreis etwas erreichen können“, so Scheid-Varisco. 

    

Lisa Gnadl stellte weitere Wahlkampfschwerpunkte vor. „Als Sozialdemokraten tragen wir eine besondere Verantwortung im Kampf gegen Rechts. Wir müssen ein Bollwerk gegen den Faschismus sein!“ Das sehen auch Büdingens Genossen so. Sieglinde Huxhorn-Engler: „Hier darf es keinen Platz geben für Ausgrenzung und Rassismus!“ Die Auseinandersetzung mit Rechts werde nicht weniger werden. Weshalb sich die SPD für interkulturelle Zusammenarbeit und Austausch einsetzt und Initiativen wie den Verein „Demokratie leben“ weiter unterstützt.

 
 

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