Büdinger SPD kritisiert Pläne zum Schulstart

Veröffentlicht am 18.08.2020 in Landespolitik

Zum Start in ein besonderes Schuljahr wünscht die Büdinger SPD allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg, vor allem aber Gesundheit. „Im Zeichen der Corona-Pandemie beginnt nun ein Schuljahr, das alle Beteiligten vor außergewöhnliche Bedingungen stellt. Die meisten Schüler freuen sich darauf, wieder zu lernen und ihre Freunde zu sehen – aber die Herausforderungen für die Schulen sind riesengroß“, sagte SPD-Vorsitzender Manfred Scheid-Varisco.

Er betont, dass die Gesundheit von Schülern und Lehrern oberste Priorität haben müsse. „Gerade das Abstandhalten und das Tragen von Mund-Nasen-Masken trug erheblich dazu bei, dass wir bisher relativ gut durch die Krise gekommen sind. Ich kann alle Eltern und Lehrer verstehen, die sich um das Ansteckungsrisiko sorgen, wenn ausgerechnet diese beiden wichtigen Schutzmaßnahmen im Unterricht nicht mehr gelten sollen“, so Scheid-Varisco.

Das Kultusministerium habe es nicht geschafft, ein schlüssiges Hygienekonzept zu entwickeln, das einen wirklich sicheren Regelbetrieb an den Schulen gewährleisten könne. „Stattdessen hat die Landesregierung die wichtigsten Regeln einfach abgeschafft und die Verantwortung für den Infektionsschutz an die Schulleitungen abgeschoben“, kritisierte der Sozialdemokrat.

Obwohl die Gefahr durch das Corona-Virus weiterhin bestehe, seien Büdingens Schulen auch deswegen zum Präsenzunterricht gezwungen, weil Hessen die Digitalisierung des Lernens verschlafen habe. Es gebe weder digitale Lehrpläne noch ausreichend Endgeräte für Lehrende und Lernende oder die nötigen Fortbildungen für Lehrer. „Seit mindestens zehn Jahren verspricht die von der CDU geführte Landesregierung Pläne und Konzepte für das digitale Lernen – aber nichts ist passiert. Viele Schüler wurden während der ersten Hochphase der Corona-Pandemie vom Unterricht über das Internet ausgeschlossen, weil sich ihre Eltern keine Laptops oder Tablets leisten können und weil es noch immer zu viele Wohnungen und sogar Schulen gibt, die nicht an das Breitbandnetz angeschlossen sind. Leider gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich das in nächster Zeit flächendeckend ändert“, kritisierte die bildungspolitische Sprecherin der SPD Büdingen, Sieglinde Huxhorn-Engler. Chancenungleichheit habe unter CDU und Grünen in Hessen zugenommen.

Als „schlechten Witz des Kultusministeriums“ bezeichneten die Sozialdemokraten die Ankündigung, dass nun endlich alle Lehrer eine dienstliche E-Mail-Adresse bekommen sollen. „Wir leben im Jahr 2020, da müssten eigentlich alle Lehrkräfte in Hessen längst in der Lage sein, per E-Mail mit ihren Schülern und deren Eltern zu kommunizieren“, so Scheid-Varisco.

 
 

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