Trauer um Wilhelm Kröll

Veröffentlicht am 31.07.2020 in Allgemein

Büdingens Sozialdemokraten trauern um ihr langjähriges Mitglied Wilhelm Kröll. „Wilhelm ist auf die Leute zugegangen, hatte im besten volkstümlichen Sinne das Ohr am Bürger“, erinnert sich sein Eckartshäuser Parteikollege Gerhard Kemink. Das reichte bis zu Kleinigkeiten, um die er sich kümmerte, wenn seine Ämter es zuließen.

Wilhelm Kröll wurde am 1. Februar 1945 in Eckartshausen geboren. Von 1972 bis 1989 war er Ortsvorsteher in Eckartshausen und ab 1973 Stadtverordneter in Büdingen. 1989 wurde er zum Ersten Stadtrat und 2006 zum Ehrenstadtrat ernannt. 

Als sich die Mehrheiten in Büdingen änderten, entschloss sich Wilhelm Kröll, eine neue Chance wahrzunehmen und im nordhessischen Schwalmstadt anzutreten. 1994 wählten ihn die Schwalmstädter zu ihrem Bürgermeister. Pech für die Büdinger Genossen, denn er riss eine große Lücke. Glück für Schwalmstadt, denn bis zuletzt wurde Kröll dort sehr geschätzt. Das Bürgermeisteramt übte er bis 2012 aus. Zum Tod des 75jährigen betitelt das Nachrichtenportal nh24.de (Nachrichten aus Nordhessen) ihn gar als „Kaiser Wilhelm“ und findet durchweg positive Worte für sein Schaffen. 

Wilhelm Kröll trat 1969 in die Partei ein und war so über 50 Jahre Mitglied der SPD. Mit vielen Aktiven gründete er 1969 den SPD-Ortsbezirk Eckartshausen. Seiner Heimat und den Menschen vor Ort war er immer sehr eng verbunden, er blieb ihr immer treu. Im Jahre 2016 ernannte der Büdinger Ortsbeirat Wilhelm Kröll zum Botschafter der Stadt Büdingen. In Nordhessen warb er sodann für seine Heimatstadt, hatte dies bereits zuvor getan.

„Wir konnten uns immer auf seine Zuverlässigkeit, Disziplin und seine Beharrlichkeit verlassen. Er setzte sich geradlinig und streitbar für die Menschen ein. Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie“, so fassen es Eckartshausens Sozialdemokraten zusammen. 

Gerhard Kemink denkt an die Anfänge. Seit der Gebietsreform hatte sich Wilhelm Kröll insbesondere um die Erschließung neuer Baugebiete gekümmert, zum Beispiel um das, auf dem heute das Dorfgemeinschaftshaus steht. „Er hat auch die Dorferneuerung in Eckartshausen angeschoben“, weiß Kemink. Zu seinen Verdiensten im Stadtteil zählen außerdem der Bau des Kindergartens und die Erhaltung des Backhauses, wo heute noch ausgelassen gefeiert wird.

Als Stadtrat schließlich setzte Kröll als eines der ersten Projekte die Pflasterung der Vorstadt um. Eckpunkte seines politischen Schaffens in Büdingen waren auch die grundlegende Sanierung des Oberhofs und des Kanals in der Altstadt.

 
 

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