08.02.2021 in Landtag

SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Nancy Faeser besucht Hochwassergebiet in der Wetterau

 

Die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag und der SPD Hessen, Nancy Faeser, hat sich in Büdingen und Stockheim zusammen mit der örtlichen SPD-Landtagsabgeordneten Lisa Gnadl und der Wetterauer Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch ein Bild von den Hochwasserschäden gemacht. Die SPD-Fraktionsvorsitzende dankte den freiwilligen Helfern und den Hilfsorganisationen, die seit Tagen an der Beseitigung der Hochwasserschäden arbeiten.

 

In der Büdinger Altstadt konnten sich die drei Politikerinnen zusammen mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Manfred Scheid-Varisco ein Bild von den verheerenden Schäden im Wohnhaus von Trixy Schmidt machen. Die Schäden seien erschreckend, sagte Faeser. „Ich habe hier heute Menschen getroffen, die seit Tagen ohne Strom und ohne Heizung leben müssen, weil das Wasser die gesamte Haustechnik zerstört hat. Das ist wirklich dramatisch, da muss sehr schnell Hilfe geleistet werden.“ Die betroffenen Anwohner müssten zügig und ohne bürokratische Hürden Unterstützung durch das Land erhalten. Nancy Faeser, Lisa Gnadl und Stephanie Becker-Bösch forderten, dass das Land jetzt schnell Abschlagszahlungen an die Betroffenen leisten müsse, damit diese mit der Reparatur und Renovierung ihrer beschädigten Häuser beginnen könnten. Diese Abschläge sollten verrechnet werden, wenn geklärt sei, in welchem Umfang Versicherungen für die Schäden aufkämen oder ob weitergehende Ansprüche auf staatliche Leistungen bestünden. Nancy Faeser sagte: „Solche Abschlagszahlungen können unabhängig von den Regelungen der Elementarschäden-Richtlinien des Landes Hessen gewährt werden – man muss es eben politisch wollen. Am Ende geht es doch darum, alles zu tun, damit die Hauseigentümer sofort mit der Instandsetzung ihrer Immobilien beginnen und zerstörtes Inventar ersetzen können. Eine landesweite Regelung zu finden, die schnelle Hilfe möglich macht, ist auch deswegen wichtig, weil die Bedrohung durch Hochwasser in anderen Teilen Hessens – beispielsweise am Main und am Rhein – noch nicht gebannt ist.“ Laut Manfred Scheid-Varisco seien diese Landesmittel nötig, um die Hilfen der Stadt Büdingen zu ergänzen. „Wir haben in der Stadtverordnetenversammlung parteiübergreifend eine Soforthilfe von 600.000 Euro beschlossen. Aber die Schäden sind natürlich um ein vielfaches höher“, so der Büdinger SPD-Stadtverordnete.

 

 

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